Herkunft und Beschreibung des Schwarzen Alpenschwein
Durch ihren leichten, kräftigen Körperbau mit hohen Beinen und kurzem Rumpf sind die Schwarzen Alpenschweine geländegängig und für die Bergweide geschaffen. Ihre dunkle Färbung schützt sie vor der intensiven Bergsonne. Die Rasse ist anspruchslos, robust und geeignet für extensive Freilandhaltung.
Diese Schweinerasse wurde in dem Alpenraum der Schweiz, von Italien, Österreich und Deutschland als Nutztier gehalten.
Eine weibliche Sau kann zwischen 130kg und 160kg schwer werden.
Ein männlicher Eber kann zwischen 150kg und 180kg schwer werden.
Ein Alpenschweinsau kann bis zu zweimal pro Jahr zwischen 8 und 12 Ferkel (je nach dem kann es auch mehr sein) bekommen.
Vor über 100 Jahren wurden fast alle europäischen Schweinerassen von fremden Leistungsrassen verdrängt. Im Alpenraum sogar vollständig. 2013 fanden Vertreter der Veterinär-Universität Parma eine letzte Gruppe Veltiner- Schweine, auch Bündnerschweine genannt. Pro Patrimonio Montano, ein nichtstaatliches Netzwerk, das sich für den Erhalt der genetische Vielfalt im Alpenraum einsetzt, fürte die Zucht weiter und fand nach langer Suche zwei weitere Reliktgruppen, die Samolaco-Schweine im Valchiavenna und die Ultner Schecken. Ein Zusammenführen dieser drei Schläge war zur Vermeidung von Inzucht nötig. Die drei Herkünfte bilden nun ein Genpool. Dieser steht heute stellvertretend für alle Alpenschweinerassen.
Da es sich um schwarze oder schwarzgefleckte Tiere handelt, erfolgt nun die Zucht unter dem Namen "Schwarzes Alpenschweine" verwendet wurde.
Quelle: Wikipedia